vegane Küchenbasics
Vegan

Vegane Küchenbasics für wenig Geld

Vielleicht hast du Glück und bist Manager. Oder zumindest Gutverdiener. Und kannst jeden Tag im Biomarkt kaufen. Vielleicht auch nicht. Vielleicht hast du ein Durchschnittsgehalt , bist Student oder verdienst zwar recht gut, wohnst aber in München, Hamburg oder Köln, wo die Mieten explodieren. Wie schaffst du es also, dir einen gesunden Vorratsschrank aufzubauen?

Wo gibt’s vegane Küchenbasics?

Überall da, wo es Nahrungsmittel gibt. Du musst nicht ins Spezialgeschäft. Ich kaufe viel im Discounter. Lidl ist erstens um die Ecke, zweitens günstig und drittens von der Qualität auch nicht übel. Du kannst natürlich auch zum Biomarkt. Da ist es aber teurer. Geheimtipp, der gar nicht mehr soooo geheim ist: Gehe samstags kurz vor Ladenschluss: meist wird dann so einiges reduziert und ich habe schon das ein oder andere Schnäppchen gemacht.

Bio oder nicht?

Bleiben wir mal beim Discounter. Ich kaufe Bio, wenn möglich. Aber nicht immer. Ich halte mich an die „Dirty Dozen“. Noch nie gehört? In den USA wird regelmäßig eine Liste mit besonders pestizidbelasteten Obst- und Gemüsesorten herausgegeben. Danach wird dann abgeleitet, welche Nahrungsmittel unbedingt in Bioqualität gekauft werden sollten und welche man auch „normal“ kaufen kann.

Natürlich sind die Listen für den amerikanischen Markt erstellt wurden. So viel anders wird es hier in Deutschland aber wohl nicht sein, weshalb ich mich schon danach richte. Bei folgenden Lebensmitteln ist die Pestizidbelastung sehr hoch, weshalb ich meist Bioprodukte wähle:

  1. Äpfel
  2. Erdbeeren
  3. Weintrauben
  4. Sellerie
  5. Pfirsich
  6. Spinat
  7. Paprika
  8. Nektarinen
  9. Schlangengurken
  10. Kirschtomaten
  11. Zuckererbsen
  12. Kartoffeln

Weniger belastet und damit auch bei konventionellem Anbau okay sind:

  1. Avocado
  2. Zuckermais
  3. Ananas
  4. Weißkohl
  5. Erbsen (TK)
  6. Zwiebeln
  7. Spargel
  8. Mango
  9. Papaya
  10. Kiwi
  11. Aubergine
  12. Grapefruit
  13. Cantaloupe-Melone
  14. Blumenkohl
  15. Süßkartoffeln

 

Was sind vegane Küchenbasics?

1. Geräte/ Küchenmaschinen

Da habe ich echt nicht viel. Ich zähle hier jetzt nicht den Schneebesen auf, da ich davon ausgehe, dass sowas Standard ist. Nützlich ist definitiv ein Mixer. Am Besten gleich einen Hochleistungsmixer. Diese Anschaffung will zwar gut überlegt sein, weil billig ist anders, aber ich merke es grad selbst: preiswerten Mixer gekauft, ein Jahr im Einsatz, Leistung lässt stark nach und ich bin frustriert. Und wenn man einmal auf den Geschmack gekommen ist, dann will man oft Smoothies trinken – deshalb lohnt sich, wie ich finde, die Anschaffung eines richtigen Hochleistungsmixers. Mein anderes Lieblingsutensil ist mein Pürierstab. Ich hab einen richtig guten, der macht auch Eis. Damit kann man wunderbare Suppen zubereiten.

2. Nahrungsmittel, trocken

Ich habe immer im Haus

  • Haferflocken
  • Nüsse
  • Reis
  • Nudeln
  • Pflanzenmilch
  • Müsli
  • Aufstriche
  • Gemüse aus der Dose
  • Tee
  • Trockenfrüchte
  • Obst

Dazu kommen dann noch Sachen wie Couscous, Linsen, Mandel- oder Erdnussmus, Reisflocken etc. Das habe ich alles auch sehr oft da, aber nicht immer. So kann ich mir aber schnell ein Mittagessen zaubern, bzw. schnell abends das Essen für den nächsten Tag vorbereiten, ohne stundenlang in der Küche stehen zu lassen. Gerade Couscous ist da ideal. Einfach mit heißem Wasser übergießen und fertig. Dazu dann, wenn es wirklich ganz sehr schnell gehen muss, Mais oder Kichererbsen aus der Dose und schwupps, fertig.

3. Nahrungsmittel, gekühlt

Ich habe leider nur einen kleinen Kühlschrank. Wobei, vielleicht gar nicht so schlecht – dann kaufe ich wenigstens keinen unnützen Kram, den ich dann nicht schaffe. Drin ist so gut wie immer:

  • 1-2 offene Aufstriche
  • Joghurt
  • Tofu
  • 2-3 frische Gemüsesorten
  • manchmal noch vegane Würstchen oder veganer Käse

Und damit ist dann der Platz auch schon erschöpft.

4. Gewürze

An erster Stelle kommt da bei mir Zimt. Ich liebe Zimt. Das ganze Jahr über. Dann habe ich noch Curry, gemahlenen Ingwer, Kurkuma und Salz und Pfeffer. Mit Salz versuche ich sehr sparsam zu sein. Glücklicherweise fällt mir das nicht so schwer.

5. Wenn am Ende des Monats sogar noch Geld übrig ist…

…dann kaufe ich mir gern fertigen Hummus in allen Variationen oder probiere das ein oder andere Ersatzprodukt aus. Oder eine neue vegane Schokolade. Oder…

 

Was sind deine must haves in der Küche? Schreib es mir in die Kommentare!

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3 Comments

  • Reply Tony 5. August 2015 at 9:34

    Hi Conny,

    die „Dirty Dozen“ kannte ich noch gar nicht! Die Liste habe ich mir direkt mal abgespeichert, die ist ja echt super! Danke :) Ein Großteil deiner Lebensmittel decken sich mit denen, die ich immer da habe ganz gut. Zusätzlich sind bei mir immer noch Linsen (trocken) und Bohnen aus der Dose da. So ist es easy auch auf einen höheren Proteinanteil (Kraftsport) zu kommen. :) außerdem entdecke ich gerade was für krasse Sachen man alles mit Bohnen machen kann oO was bei mir auch nie fehlt ist entölter Kakao und, wie bei dir, Zimt! Bin ein echter Zimt Junkie und kaufe es eigentlich nur im 0,5Kg Behälter 😀

    Beste Grüße
    Tony

    • Reply Conny 5. August 2015 at 11:22

      Hi Tony!

      Danke für deinen Kommentar. Was machst du denn für krasse Sachen mit Bohnen? Das klingt so, als wär das was für mich 😉

      Liebe Grüße
      Conny

      • Reply Tony 5. August 2015 at 12:21

        Hi Conny,

        habe vor einer Zeit Rezepte für süßes Zeug auf Grundlage von Bohnen entdeckt: Mousse, Kuchen, Eis usw. :) für mich zumindest eine völlig neue Welt 😀

        Kommt sicher demnächst auch ein Artikel bei mir :)

        Beste Grüße
        Tony

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