Apfelschätze
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Projekt: Apfelschätze

Äpfel retten. Das hört sich zunächst einmal etwas überambitioniert an. Vermenschlicht. Aber die Idee, die dahinter steckt, ist großartig.

Das Projekt basiert auf der Tatsache, dass jährlich Tonnen von Äpfeln einfach ungeerntet zurück bleiben, sei es, weil die Ernte zu groß für den Eigenbedarf ist, weil niemand Zeit für das Pflücken hat, oder weil es sich wirtschaftlich nicht lohnt. Das Projekt “Apfelschätze” hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese Äpfel zu retten, Grundlagen zur nachhaltigen Ernährung zu vermitteln sowie Bäume zu pflanzen, zu pflegen und zu erhalten. Da die Ernte zu groß ist, um alles selbst zu verzehren, wird einfach zwischen Besitzern, Erntehelfern, Kitas und Schulen geteilt.

Gewinn aus diesem Projekt ziehen alle:
Städter verbringen einen Tag in der Natur, probieren die heimische Sortenvielfalt und lernen Selbstversorgung in kleinem Rahmen kennen. Apfelbesitzer, denen es selbst an Zeit oder Kraft mangelt, bekommen Erntehelfer. Schulen und Kitas erhalten kostenfrei frisches Obst, lernen dieses zu verarbeiten und zu lagern und erfahren die globalen und lokalen Zusammenhänge der heutigen Ernährung. Und auch die Natur profitiert: alte Apfelsorten müssen meist weniger chemisch behandelt werden und sind dennoch widerstandsfähiger als viele industriell produzierte Sorten. Streuobstwiesen, Alleebäume, alte Plantagen und Bäume in Parks schaffen nicht nur Lebensraum für Tiere, sondern schonen auch die Umwelt.

Wie kann man mitmachen?

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, selbst aktiv zu werden.
Entweder direkt durch Baumschnittkurse, Ernteaktionen und Apfeltage für Schulen und Kitas; ist man selbst Apfelbaumbesitzer, so kann man die eigenen Bäume “melden”, damit sie gepflückt werden.

Oder man hilft indirekt, indem man z.B. Saft, hergestellt aus den geretteten Äpfeln, erwirbt. Der Preis versteht sich dabei als ein Vorschlag und dienst zur Refinanzierung des Projekts.

Zum Weiterlesen:
http://apfelschaetze.de/

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1 Comment

  • Reply Vanessa 10. Januar 2015 at 11:43

    Ein wunderbares Projekt – ich wusste gar nicht, dass es so etwas gibt. Danke für den bereichernden Beitrag!

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