Monatsrückblick September 2015
Minimalismus, Vegan, Yoga und Meditation

Monatsrückblick September 2015

Der September brachte einige Neuerungen: ich bin so richtig ins Yoga eingestiegen, ich habe mein Bücherregal und meinen Kleiderschrank minimiert und ich habe nach 4 Wochen Freizeit meinen neuen Job angetreten.

Vegan im September

Es gab mal wieder einen leckeren veganen Döner, ich war vegan frühstücken und habe ziemlich viele Curries gekocht. Allerdings habe ich mir auch viele Gedanken gemacht, da ich mehr und mehr unzufrieden wurde. Nicht, weil mich das Konzept, das hinter einer veganen Ernährung steht, nicht mehr überzeugt. Vielmehr weil ich einfach seit Wochen einen unbändigen Appetit auf bestimmte, leider nicht vegane, Lebensmittel hatte. Da ich in der Vergangenheit mal große Probleme mit meinem Essverhalten hatte und ich um keinen Preis der Welt dorthin zurück möchte, habe ich mich dazu entschieden, mir nichts mehr zu verbieten und meine Ernährung nicht mehr zu benennen. Mehr dazu kannst du hier lesen.

Seit meiner Entscheidung sind nun schon ein paar Tage vergangen und ich muss sagen: meine „Brotboxen“ (die nie Brot enthalten) für die Arbeit sind bisher dennoch immer vegan gewesen. Auch sonst esse ich sehr viel vegan. Ab und zu gibts dann halt mal ein Stück Käse, aber alles in Maßen. Was das für diesen Blog bedeutet, muss ich mir noch überlegen. Ich halte es für übereilt, jetzt gleich alles abzubrechen, umzubenennen oder ähnliches. Fürs Erste wird es weiterhin vegane Rezepte geben – und Themen wie Tierschutz, Yoga und Minimalismus interessieren mich ja weiterhin.

Meine schönste Entdeckung diesen Monat war übrigens das Café Lotti in München. Es ist wahrlich ein Mädchentraum. Auf der Speisekarte stehen auch sehr viele vegane Gerichte und die Einrichtung ist wunderschön – sehr liebevoll und verspielt.

Lesetipps:
Food Combining
Tiere im Zoo

Minimalismus im September

Ich hatte es ja bereits im August angekündigt: das Bücherregal und der Kleiderschrank brauchten dringend eine Aufräumaktion.

Die Bücher habe ich bei momox verkauft. Ehrlich gesagt bin ich ja schon immer etwas skeptisch, ob man dann sein Geld auch wirklich sieht. Aber ich war vollkommen zufrieden. Ich hatte mich für die Abholung durch den Paketboten entschieden, da es sage und schreibe 51 Bücher geworden sind und damit 2 große Pakete. Die wollte ich nicht selbst zur Post tragen. Der Hermes-Bote kam pünktlich und einige Tage später habe ich dann auch schon eine Mail erhalten, dass mein Paket angekommen sei. Die Prüfung ging sehr schnell und ich musste mich entscheiden, ob ich das Geld ausgezahlt haben will oder ob ich lieber einen Gutschein möchte. Ich habe mich für ersteres entschieden und einen (!) Tag später war das Geld bereits auf meinem Konto.

Beim Kleiderschrank bin ich ähnlich „skrupellos“ vorgegangen. Wenn ich einmal im Ausmistwahn bin, dann richtig. Da mache ich dann keine halben Sachen. Es sind dann 4 volle große Müllsäcke herausgekommen. Da frag ich mich doch ernsthaft wie das sein kann: ich miste regelmäßig aus und trotzdem sammelt sich immer neues Zeug an. Die Klamotten habe ich jedenfalls gespendet. Solche Aktionen nutze ich auch gern, um mal durch die Schränke zu wischen. Sonst hat man ja eher wenig Muse, den ganzen Schrank leer zu räumen, nur im mal die Fächer auszuwischen. Da aber eh die Hälfte schon draußen war, habe ich die Gunst der Stunde genutzt.

Beim Thema Kokosöl bin ich dann allerdings an meine Grenzen gestoßen. Ich hatte ja mit Ölziehen angefangen (mal wieder) und es zudem zum Abschminken benutzt. Zum Ölziehen kann ich sagen: sobald der Tagesablauf auch nur ein kleines bisschen anderes ist, vergesse ich es. Und dann komme ich ganz schwer wieder rein. Und was das Abschminken mit Kokosöl angeht – schlechte Idee. Für manche mag es funktionieren, ich habe ja selbst so viel Positives gehört. Für mich funktioniert es leider gar nicht. Ich bekomme trockene Stellen im Gesicht und das, wo doch mein Gesicht sonst alles gut verträgt, egal welche Creme oder Waschlotion ich benutze. Schade.

Yoga, Meditation, Allgemeines im September

Fangen wir mal mit Yoga an. Ich habe mir Ende August eine unlimited Monatskarte für ein Yogastudio gekauft und war auch mehrmals die Woche dort. Allerdings hatte ich da auch noch frei und konnte gehen, wann und wie ich lustig war. Jetzt bin ich etwas ausgebremst. Am Sonntag letzte Woche hatte ich meinen ersten Workshop – Ashtanga Yoga. Der war wirklich super und mir tut Yoga auch ausgesprochen gut. Aber, wie jedes Hobby, fordert es natürlich auch Zeit. Und das ist das Problem.

Ich habe einen neuen Job, bei dem 5.00 der Wecker klingelt. Der Job macht mir sehr viel Spaß, er füllt mich aus und ich habe wirklich endlich mal das Gefühl etwas sinnvolles zu tun, aaaaber: er ist mental recht fordernd und dementsprechend abgespannt bin ich dann abends (mal abgesehen davon, dass so ein Tag, der 5.00 startet, generell sehr lang ist). Natürlich wäre Yoga dann genau das Richtige. Leider wurde ich erstmal von einer Erkältung nieder geschmettert. Jetzt bin ich wieder fast genesen und kann diese Woche eigentlich wieder durchstarten. Ich möchte auch gern versuchen, mindestens 2x die Woche zum Yoga zu gehen. Aber ich möchte mich nicht selbst verpflichten. Ich werd schauen, ob ich es schaffe und ob sich dann so eine unlimited Karte noch rentiert, ob es lieber eine 10er Karte sein soll, oder ob ich schweren Herzens doch wieder „nur“ zuhause üben werde. Ja, manchmal muss man den Schweinehund überwinden. Aber es bringt auch nichts, wenn ich mich halb tot zum Yoga schleppe. Ich werde sehen, was die nächsten Wochen so bringen.

Mit Meditation komme ich so gar nicht voran. Ich habe schon ewig nicht mehr meditiert. Früh fehlt mir die Zeit – und ja, wahrscheinlich auch der Wille meinen Wecker nochmal etwas eher zu stellen. Und abends vergesse ich es oder bin schlichtweg zu faul. Eigentlich würde ich sehr gern wieder anfangen, finde mich gerade aber irgendwie nicht ran. Vielleicht hast du ja einen Tipp, wie man das in so einen langen Alltag integriert?

Wer mir auf Instagram folgt, wird es schon wissen: ich habe es getan. Ich habe ein Tattoo. Und ich bin sehr glücklich damit. Es gefällt mir sehr gut und ich könnte es stundenlang anstarren. Es ist aber noch sehr frisch und befindet sich demnach noch in der Abheilphase. Wenn es dann final ist, wird es sicher nochmal ein Foto geben. Ich weiß, dass nicht jeder ein Freund von Tattoos ist. Und ich weiß auch, dass sowas gut überlegt werden muss. Umso dankbarer bin ich, dass inzwischen auch Menschen, die Tattoos ganz grausig finden, die Tatsache akzeptieren, dass ich nun auch eins habe und mir nicht ständig dagegen reden. Weil sie nämlich auch wissen, dass ich niemand bin, der solche Dinge leichtfertig entscheidet.

 

Hast du eine Meditationsroutine?
Wie hältst du es mit der Konsequenz bei bestimmten Ernährungsstilen?

 

Previous Post

You Might Also Like

No Comments

Leave a Reply