Food Blog Day 2015
Blogevents

Review: der Food Blog Day 2015 in München

Yay. Was für ein Tag. Und so viele erste Male:

  • Das erste Mal Missgrün live und in Farbe getroffen
  • das erste Bloggerevent überhaupt
  • das erste Mal Workshops zum Thema Bloggen

Aber von vorn.

Missgrün und ich haben uns in München getroffen um zusammen die zahlreichen Workshops beim Food Blog Day zu besuchen. Die Erwartung war groß, vor allem weil die Veranstaltung vorher schon in anderen Städten stattfand und man einiges dazu lesen konnte. Auf unserer Agenda standen 5 Workshops plus Abendveranstaltung. Ein straffes Programm also:

Food Pairing mit Alpro

Das war unser erster Workshop. Ich bin jetzt nicht unbedingt der riesen Alpro-Fan. Nicht aufgrund von Zugehörigkeiten zu anderen großen Marken, sondern weil es mich stört, dass überall Zucker und noch andere merkwürdige Zutaten drin sind. Ein großer Vorteil von Alpro ist allerdings, dass es die Produkte im normalen Supermarkt gibt. Und nicht jeder hat einen Biomarkt vor der Haustür oder gar in der Stadt.

Im Workshop ging es vor allem um Geschmack. Und wie man durch nur eine weitere Zutat den Geschmack eines Smoothies komplett verändern kann. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde und einigen allgemeinen Informationen, wie das so mit dem Schmecken funktioniert, konnten wir auch schon selbst loslegen und kreativ werden. Bei Missgrün und mir gabs einen Smoothie aus Kokoswasser, Himbeeren, Minze und Banane – durch die Minze wunderbar frisch und perfekt für heiße Tage.

Smoothie Foodpairing

Recht für Blogger bei Burda

…war der einzige Workshop, der mich nicht vom Hocker gehauen hat. Ich hatte nicht das Gefühl, dass ich etwas großartig Neues gelernt habe. Klar, in 45 Minuten kann man auch kaum umfassend das ganze Thema behandeln. Aber das im Impressum eine ladungsfähige Postadresse angegeben werden muss, sollte doch inzwischen bei jedem angekommen sein.

Schneidkurs mit Zwilling

Zwei wesentliche Erkenntnisse: ich verwende zu kleine Messer. Meine Messer sind nicht scharf genug.
Das war ein sehr lustiger und absolut genialer Workshop. Die richtige Grifftechnik am Messer (abhängig vom Modell und der gewünschten Aktion), wie schneide ich in Windeseile Gemüse klein, wie schneide ich Karotten in Julienne Streifen, wie filetiere ich eine Orange und wie häute ich eine Tomate. Das war so toll. Und so verblüffend einfach. Ich möchte unbedingt gute Küchenmesser. Am liebsten sofort. Und hey, ich hab auch noch alle meine Finger!

Schneidkurs

Zeitmanagement und Redaktionsplanung

Diesen Workshop hat Annalena vom Blog Nummer Fünfzehn gehalten und ich war sowas von begeistert. Endlich mal noch jemand, dessen Tag zumindest gefühlt mehr als 24h hat. Endlich mal noch jemand, der auch alles plant, vorbloggt, und sich richtig intensiv mit dem Bloggen auseinander setzt. Annalena bloggt 6x die Woche neben einem Vollzeitjob. Wie sie das macht, ist mir auch ein Rätsel, aber ich saß da in diesem Raum und hätte am Liebsten meinen Laptop zu mir gebeamt um sofort loszulegen. Diese Frau hat einfach so viel Freude und Motivation ausgestrahlt, es war einfach wundervoll. Ich habe ja generell eher weniger Probleme mit Zeitmanagement, ich kann mich gut organisieren und ich verzettel mich auch selten. Aber die Sache mit der Redaktionsplanung war immer etwas wie „Sollte ich vielleicht mal machen, aber…“ Dass man in 45 Minuten so viel lernen kann, verrückt. Danke Annalena!

Food Fotografie mit Reis fit

Ich habe eine Spiegelreflexkamera, bin aber zu „doof“ ihre Funktionen tatsächlich auszuschöpfen. Die Konsequenz? Ich fotografiere dann doch eher mit dem Smartphone. Dieser Kurs kam wie gerufen. Hier gings nämlich nicht um ISO, Blenden und weiß der Geier was noch, hier ging es ganz simpel um das Fotografieren mit dem Handy. Wie bekomme ich mit ganz einfachen Mitteln gut belichtete Bilder? Und wie kann ich die Fotos dann mittels App noch perfektionieren und nachbearbeiten?

Abendveranstaltung

Endlich mal die Gesichter hinter den Blogs kennenlernen, Kontakte knüpfen und sich austauschen. Dazu gab es leckeres Essen und auch viele vegane Alternativen. Verhungert bin ich definitiv nicht.

Extras

Ich kam halb tot daheim an. Warum? Weil ich 4 vollgepackte Goodie-Bags nach Hause getragen habe. Und hier muss ich wirklich mal die Kreativität der Kooperationspartner und Veranstalter loben: es gab nämlich nicht nur Kulis und Notizzettel, die dann eh irgendwo auf dem Schreibtisch verschwinden. Ein paar Highlights aus den Taschen sind:

  • Schneidbrett
  • Vorratsdosen
  • zahlreiche Zeitschriften
  • Küchenschürze
  • Geschirrtuch
  • Kulinarisches

Fazit

Ein sehr gelungener Tag. Anstrengend, weil es einfach extrem viel tollen Content und Input gab, aber es hat sich sowas von gelohnt. Hoffentlich kommt der Food Blog Day auch nächstes Jahr wieder nach München. Ich werde sowas von dabei sein!

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