Fitness und Beweglichkeit
Yoga und Meditation

7 Strategien für mehr Fitness und Beweglichkeit

Wir kennen die Regeln ja im Grunde alle: Treppen nehmen, statt den Aufzug, nicht ständig das Auto nehmen usw. Aber wenn wir das alle schon wissen, warum gibt es dann so viele Menschen, die es nicht schaffen, Bewegung in ihren Alltag zu integrieren? Ich gebe dir in diesem Artikel 7 Strategien an die Hand, die dich flexibler und fitter machen.

Aber halt. Was ist Fitness eigentlich?

Ich rede hier mal ganz bewusst nicht von Sport im Sinne von Fitnessstudio oder langen Laufrunden. Ich meine Alltagsfitness. Und damit meine ich: zum Bus rennen können, ohne danach total fertig zu sein oder auch mal bis in den vierten Stock laufen können, ohne in Schnappatmung zu verfallen.

Gerade wenn du einen Bürojob hast, ist es wichtig, dass du dich bewegst. Und meiner Meinung nach spielt es hier keine Rolle, ob du dich total auspowerst. Es geht einfach darum, deinen Körper zu BEWEGEN, ihm etwas Gutes zu tun. Und das kann durchaus auch „nur“ heißen, abends noch eine Runde spazieren zu gehen.

Mit Beweglichkeit meine ich übrigens einen flexiblen Körper. Du musst nicht gleich Spagat können. Aber vielleicht mit den Händen den Boden berühren können, ohne die Beine beugen zu müssen?

Warum immer dieses Gerede über Sport und Bewegung?

…weil Sitzen gefährlich ist. Und das meine ich ernst. Unser Körper ist nicht für dieses stundenlange Sitzen gemacht. Und überleg mal: du sitzt nicht nur 8h im Büro, oder in der Uni – nein, du sitzt zuhause dann auf dem Sofa, du sitzt im Bus, du sitzt an der Haltestelle usw. Und wenn du gerade mal nicht sitzt, dann liegst du im Bett oder auf der Couch. Bewegung? Nur zum Kühlschrank und aufs Klo. Sonst Fehlanzeige. Deswegen ist ein Ausgleich so wichtig. Hast du manchmal Rückenschmerzen, besonders im unteren Rücken? Ja? Dann herzlichen Glückwunsch! Die erste Auswirkung vom vielen Sitzen hat dich bereits erreicht. Ich weiß wovon ich rede: Rückenschmerzen sind nicht gerade angenehm. Jetzt stell dir vor: du bist Mitte 20 und hast JETZT SCHON Rückenschmerzen. Oft. Wie soll das in 10 Jahren sein?

Ich hab doch aber gar keine Zeit

Hab ich auch nicht. Deshalb will ich noch mal betonen: du sollst dich nicht 4x die Woche mehrere Stunden abrackern. Das kannst du natürlich gerne tun, aber darum geht’s mir hier nicht. Es geht vielmehr darum Aktivität in Dinge zu integrieren, die du so und so jeden Tag tust.

Deine 7 Strategien für mehr Fitness und Beweglichkeit

  1. Nimm die Treppe! Vielleicht nicht gerade, wenn du den Wocheneinkauf dabei hast. Aber immer dann, wenn du nichts Schweres tragen musst.
  2. Geh morgens 10 Minuten eher los und laufe eine Station zu Fuß, als sofort in den Bus zu springen.
  3. Wie wär’s mit Frühsport? Du musst dich nicht auspowern, schließlich steht der längste Teil des Tages ja noch bevor. Aber ein kleines Stretching-Programm wirkt Wunder – gerade wenn morgens der ganze Körper noch total steif und unbeweglich ist.
  4. Verdauungsspaziergänge! Vielleicht magst du ja abends nach dem Abendessen noch eine Runde drehen? Du musst keine 10km zurücklegen. Selbst 10 Minuten sind besser als nichts!
  5. Yooooga! Wie du vielleicht schon weißt, bin ich zum Yoga-Junkie mutiert. Es ist nicht nur Entspannung für die Seele, sondern bringt dir auch Kraft und Flexibilität.
  6. Wenn du Bock auf „richtigen“ Sport hast, dann geh doch mal eine Runde Laufen, oder triff dich mit Freunden zum Badminton/Tennis spielen. Oder vielleicht magst du einen Tanzkurs machen? Es muss ja nicht immer gleich Standard sein.
  7. Auch ganz wichtig: Pausen! Du musst nicht alles auf einmal umsetzen. Wichtig ist, dass es irgendwann zur Gewohnheit wird. Das klappt aber nur, wenn du dir erstmal 1-2 Dinge herauspickst und diese dann konsequent umsetzt.

Wie integrierst du Bewegung in deinen Alltag?

 

 

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