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Foodsharing oder wie man Lebensmittel retten kann

Ich gebe es zu: ich bin noch recht unbedarft was das Thema Foodsharing angeht. Wie soll denn das auch gehen, Lebensmittel retten? Ich hatte so viele Fragen und brauchte unbedingt Antworten. Die liebe Romy vom Blog Veganwitch hat schon viel mehr Erfahrung im Retten von Lebensmitteln und bringt heute Licht ins Dunkel, denn ich habe ihr einige Fragen gestellt.
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Projekt: Land der Tiere

Was ist das Land der Tiere?
Das Land der Tiere ist noch ein junges Projekt, welches definitiv Aufmerskamkeit verdient. Auf 133.000 Quadratmetern entstand und entsteht eine Begegnungsstätte für Tiere und Menschen. Dabei laufen verschiedene Fäden zusammen: einerseits versteht sich das Land der Tiere als Lebenshof für landwirtschaftliche Tiere, andererseits sollen aber auch Bildungsangebote mit Seminarraum und Übernachtungsmöglichkeiten für Besucher geschaffen werden. Theorie und Praxis sollen verschmelzen und der Tierrechtsgedanke verbreitet werden.

Warum „Lebenshof“ und nicht „Gnadenhof“?
Basierend auf der Annahme, dass alle Tiere ein Recht auf ein unversehrtes und selbstbestimmtes Leben haben, wird bewusst der Begriff „Lebenshof“ statt „Gnadenhof“ eingesetzt: die Tiere sollen nicht nur begnadigt werden, stattdessen steht auch der aktive Einsatz für ihre Befreiung aus der Unterdrückung im Fokus.

Das Areal:
Das abwechslungsreiche Areal besteht aus Freiflächen, Hügeln, Hecken, Sträuchern, Bäumen und Waldstücken sowie verschiedenen Gebäuden. Auf dem einstigen NVA-Gelände befinden sich auch noch einige oberirdische, offene Bunker, die als Schlafplätze für die verschiedenen Tiere umgebaut werden. Alle Tiere können sich frei auf dem Areal bewegen, es gibt keine nach Tierarten getrennte Gehege.

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Und wer wohnt im Land der Tiere?
Momentan leben im Land der Tiere Kaninchen, Schildkröten und die Hündin Gini. Das Projekt befindet sich noch im Aufbau, sodass noch weitere Tiere folgen werden: Schweine, Hühner, Puten und Schafe. Die bereits im Projekt untergebrachten Tiere werden auf der Homepage liebevoll vorgestellt. Auch die Übernahme von Patenschaften ist hier möglich.

Für die Kaninchen gibt es zwei Gehege, die vor allem der Nachtsicherung vor Raubtieren dienen. Tagsüber können die Fellnasen frei herumhoppeln.

Die Beschreibung der im Projekt lebenden Schildkröten hat mich sehr betroffen gemacht, war ich doch selbst mal Schildkrötenbesitzerin. Auf der Homepage kann man Folgendes lesen:
Die bei uns lebenden Landschildkröten haben fast alle eins gemeinsam: Sie wurden von ihren Vorbesitzern ausgesetzt, „gingen verloren“ und kamen als Fundtiere zu uns. Mit Sicherheit waren auch welche darunter, deren „Finder“ doch vielleicht eher die Besitzer waren, welche ihre kranken oder sonst wie lästig gewordenen Schildkröten möglichst unkompliziert und schnell loswerden wollten. Viele unserer Landschildkröten haben durch die frühere – offenbar katastrophal unkundige – Haltung und falsche Ernährung bleibende Schäden wie Deformationen von Panzer und Skelett davon getragen. Von Hunden zerbissen, vom Auto überfahren, mit durchgebohrtem Panzer, damit man die Schildkröte draußen anbinden kann, als Kinderspielzeug missbraucht: Schildkröten leiden leise, und oft merken die Halter gar nicht, wie schlecht es ihren Tieren geht.

In der warmen Jahreszeit leben die Schildkröten in einem Freigehege, ziehen dann, wenn es kühler wird, in ein geräumiges Innengehege um und im Winter wird geschlafen. Geplant ist der Bau eines beheizten Gewächshauses, um den Tieren das stressige Umziehen von drinnen nach draußen und umgekehrt zu ersparen.

Das Land der Tiere als Bildungsstätte
Als Bildungsstätte liefert das Land der Tiere vielfältige Informationen zum Thema Tierrechte, Ethik, Tierschutz, Umwelt- und Naturschutz und artverwandten Themen. Das äußert sich in verschiedenen Aktionen: Führungen für Schulklassen, die Möglichkeit von Tagesbesuchen oder das Bereitstellen von Informationsmaterial in Form von Broschüren und Internetseiten. Auch die vegane Lebensweise findet Beachtung.

Wie kann ich helfen?
Spenden – regelmäßig oder als Einzelspende
Die Übernahme einer Tierpatenschaft – der monatliche Beitrag ist frei wählbar
Förderschaft – der monatliche Spendenbeitrag ist frei wählbar, die Förderschaft jederzeit formlos kündbar
Selbst aktiv werden – gebraucht werden u.a. handwerklich interessierte und versierte Helferinnen und Helfer, Menschen für die Betreuung der Tiere und Gäste sowie Menschen, die sich selbstständig ins Seminar- und Gästehausprojekt einbringen und/oder sich dort finanziell beteiligen möchten.

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Kontaktdaten:
Land der Tiere

Am Lehmberg 3
19260 Vellahn (OT Banzin)
E-Mail: info@land-der-tiere.de

Vielen Dank auch an Tanja Günther, die so nett war und mir die Bilder für diesen Beitrag zur Verfügung gestellt hat.

Apfelschätze
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Projekt: Apfelschätze

Äpfel retten. Das hört sich zunächst einmal etwas überambitioniert an. Vermenschlicht. Aber die Idee, die dahinter steckt, ist großartig.

Das Projekt basiert auf der Tatsache, dass jährlich Tonnen von Äpfeln einfach ungeerntet zurück bleiben, sei es, weil die Ernte zu groß für den Eigenbedarf ist, weil niemand Zeit für das Pflücken hat, oder weil es sich wirtschaftlich nicht lohnt. Das Projekt “Apfelschätze” hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese Äpfel zu retten, Grundlagen zur nachhaltigen Ernährung zu vermitteln sowie Bäume zu pflanzen, zu pflegen und zu erhalten. Da die Ernte zu groß ist, um alles selbst zu verzehren, wird einfach zwischen Besitzern, Erntehelfern, Kitas und Schulen geteilt.

Gewinn aus diesem Projekt ziehen alle:
Städter verbringen einen Tag in der Natur, probieren die heimische Sortenvielfalt und lernen Selbstversorgung in kleinem Rahmen kennen. Apfelbesitzer, denen es selbst an Zeit oder Kraft mangelt, bekommen Erntehelfer. Schulen und Kitas erhalten kostenfrei frisches Obst, lernen dieses zu verarbeiten und zu lagern und erfahren die globalen und lokalen Zusammenhänge der heutigen Ernährung. Und auch die Natur profitiert: alte Apfelsorten müssen meist weniger chemisch behandelt werden und sind dennoch widerstandsfähiger als viele industriell produzierte Sorten. Streuobstwiesen, Alleebäume, alte Plantagen und Bäume in Parks schaffen nicht nur Lebensraum für Tiere, sondern schonen auch die Umwelt.

Wie kann man mitmachen?

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, selbst aktiv zu werden.
Entweder direkt durch Baumschnittkurse, Ernteaktionen und Apfeltage für Schulen und Kitas; ist man selbst Apfelbaumbesitzer, so kann man die eigenen Bäume “melden”, damit sie gepflückt werden.

Oder man hilft indirekt, indem man z.B. Saft, hergestellt aus den geretteten Äpfeln, erwirbt. Der Preis versteht sich dabei als ein Vorschlag und dienst zur Refinanzierung des Projekts.

Zum Weiterlesen:
http://apfelschaetze.de/