Alleskönner Kokosöl
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Alleskönner Kokosöl? Was du mit Kokosöl machen kannst

Ein neuer Trend ist geboren: alles dreht sich um den Alleskönner Kokosöl. Ob in der Küche, im Bad, bei Verletzungen – egal wo es gerade gebraucht wird, Kokosöl wird immer empfohlen. Aber was ist dran am Hype und was kann Kokosöl denn nun eigentlich wirklich?

Ich bin noch nicht sehr lange ein Verfechter von Kokosöl. Denn, und da muss man den Tatsachen einfach mal ins Auge blicken: billig ist der Spaß ja nicht gerade.

Alles fing damit an, dass ich eine Alternative zum Abschminken gesucht habe. Ich wollte nicht mehr diese Wattepads, ich wollte keine zehn Döschen im Bad stehen haben. Aber es sollte trotzdem schnell gehen. Und schnell ging es: wenige Google-Einträge später ploppten die ersten Kokosöl-Tipps auf.

Kokosöl im Badezimmer

Ich kaufte mir das Mikrofasertuch von dm und legte los. Kokosöl rauf aufs Tuch, Schminke runter. Aber irgendwie war das auch nicht das, was ich wollte, denn so ein Tuch will ja auch mal gewaschen werden und gleich einen ganzen Packen kaufen wollte ich aber auch irgendwie nicht.

Also habe ich weiter rumgesucht und stieß auf dieses Video. Angesehen, ausprobiert und für gut befunden. Ich mache mein Gesicht vorher zwar nicht nass, sondern rücke der ganzen Sache gleich mit Kokosöl zu Leibe, aber es funktioniert prima. Und echt, es geht alles runter. Auch am Morgen keine schwarzen Ränder an den Augen, weil doch vielleicht noch was hängen geblieben ist.

Ein weiterer Vorteil: ich spare mir die Creme.

Ich tupfe nämlich, auch wie im Video, das Gesicht danach nur kurz ab, sodass ein kleiner Ölfilm auf der Haut bleibt, der dann über Nacht wunderbar einziehen kann. Ich hab ja generell keine komplizierte Haut und kann da raufklatschen was ich will – aber ich denke, dass Kokosöl gerade für Menschen mit empfindlicher Haut perfekt ist: natürlicher gehts nämlich nicht. Kein Parfüm, kein Alkohol, keine Konservierungsstoffe.

Ich habe Kokosöl übrigens auch schon als Handcreme benutzt. Zieht super schnell ein und man kann direkt wieder ans Werk gehen ohne alles vollzuölen. Und gegen Sonnenbrand ist es auch super – einfach auf die roten Stellen auftragen. Das tut nicht nur super gut, sondern versorgt die Haut auch mit Feuchtigkeit, die ja bei einem Sonnenbrand dringend gebraucht wird.

Kleiner Nachtrag zum Thema Abschminken – offenbar ist mir da etwas durch die Lappen gegangen bei meiner Recherche. Kokosöl verträgt nämlich doch nicht jeder. Ich zumindest habe seit einigen Wochen schorfige Stellen im Gesicht. Und es kann eigentlich nur am Öl liegen, denn sonst habe ich weder an der Ernährung, noch an der Kosmetik etwas geändert. Ich werde also darüber nachdenken müssen, ob Kokosöl für mich (!) das Richtige ist zum Abschminken…

Die Sache mit dem Ölziehen

…auch so ein Trend – dem ich gern folge. Beim Ölziehen nimmst du früh auf nüchternen Magen einen Esslöffel Öl in den Mund und ziehst es durch die Zähne. Nach etwa 10-20 Minuten spuckst du das Ganze aus und putzt dir die Zähne. Klingt eklig? Dachte ich auch.

Anfangs hab ich Sonnenblumenöl verwendet. Es ist natürlich keine Geschmackssensation, aber du sollst es ja auch nicht schlucken. Momentan verwende ich Kokosöl – ein teurer Spaß, aber Kokosöl ist wirklich sehr neutral im Geschmack und der Ekelfaktor gleich Null. Ob ich dauerhaft bei Kokosöl bleibe, weiß ich noch nicht, aber Ölziehen wird auf jeden Fall durchgezogen – haha.

Kokosöl in der Küche

Auch in der Küche ist Kokosöl ein Alleskönner. Du kannst es als Butterersatz aufs Brot schmieren – ich persönlich bevorzuge dann aber Marmelade oder anderen Süßkram dazu, nicht unbedingt etwas herzhaftes.

Oder du nimmst es zum Braten. Kokosöl riecht ja sehr intensiv nach, Überraschung, Kokos. Geschmacklich ist das Ganze aber sehr abgemildert. Du brauchst also keine Angst haben, dass danach alles was du brätst, rührst oder kochst nach Kokos schmeckt und du quasi nur noch süß essen kannst.

Wo bekommst du den Alleskönner Kokosöl?

Im Biomarkt oder bei dm. Bestimmt inzwischen auch in anderen Drogerien. Wichtig ist (mir), dass das Kokosöl Fairtrade ist. Leider wachsen in unseren Breitengraden ja keine Kokosnüsse, deshalb müssen sie importiert, bzw. direkt im Ursprungsland verarbeitet werden. Ja, die Ökobilanz von Kokosöl ist dann wahrscheinlich nicht so gut, aber wenn ich daran denke, welche Produkte ich durch ein Glas Kokosöl ersetzen kann, hält sich das vermutlich die Waage.

Wahrscheinlich kann man Kokosöl noch für viele andere Sachen einsetzen.

Vielleicht hast du ja noch einen Tipp? Dann schreib es in die Kommentare!

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